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PANKOW
Mittlerweile ist es ein erfreuliches Ritual: ca. alle 2 Jahre finden sich die Mitglieder von Pankow für eine Tournee zusammen.
Zuletzt geschehen im Herbst 2006, ist die nächste Tournee für das 01. Quartal 2009 angesetzt.
Neben den Originalmitgliedern darf sich die Fangemeinde auf Ritchie Barton von Silly an den Pankow-Keyboards freuen.
Besetzung: Andre´Herzberg, Jürgen Ehle, Stefan Dohanetz, Jäcki Rezniceck, Ritchie Barton
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Schon der Name war ein Hieb: PANKOW: Vordergründig nannte man sich schlicht nach dem Berliner Stadtbezirk. Aber immerhin war "Pankow" in den 50ern Schmähbegriff für das DDR-Regime, und zu allem Überfluß lautmalte der "Punk"
auch noch mit. (...) 10 Pankow-Jahre, in denen Herzberg, Ehle & Co. dem DDRock das von oben so geschätzte "Liedhafte" austrieb und ihm mit swingendem Rock'n'Roll ungeschminkten Alltag injizierte. Die rauhen Texte des Herzberg-Bruders "Frauke Klauke" befreiten die Szene von bedeutungstiefen Metaphern, mit denen im besten Fall Zensoren ausgetrickst wurden, die üblicherweise aber fürs poetische Schaumschlagen herhalten mußten. Und als in "Langeweile" das Elend der regierenden alten Männer angesungen wurde, war die Realität endlich 1:1 umgesetzt. Die Musiker PANKOWs gehör(t)en zu den Besten ihres Fachs, und Sänger André Herzberg
(...) war ein Pendant zu Ex-DDR-Diseuse Nina Hagen: Genauso begabt, genauso herrlich verrückt und genauso unberechenbar. Den wahnwitzigsten Coup des DDRock leistete sich PANKOW, als es die Bigband der inzwischen auf Gorbi vereidigten "Westgruppe der Sowjetischen Streitkräfte" mit auf Tournee nahm, um mit ihr jene Songs zu intonieren, die Jahre zuvor SED-Funktionäre wutschnaubend torpediert hätten - mit eben diesen Soldaten als Drohpotential an der Seite. So ändern sich Zeiten und Symbole. Immer eckte PANKOW an, den meisten Liedern wurden öffentliche Debatten verordnet, in deren miefig-gönnerhaften Atmosphäre die ausflippenden Fans wieder ideologisch stabilisiert werden sollten. (Olaf Leitner)
PRESSESTIMMEN
"Sänger André Herzberg mimte einen Anti-Macho: den reinen Toren, das staunende Kind, das die Perversionen seiner Umwelt arglos entlarvt. Er konnte auch anders rotzig, exaltiert, sentimental, immer tanzend auf jenem doppelten Boden, unter dem wir die Waffen des Aufruhrs ahnten."
ROLLING STONE
Pankow, one "of the most respected and professional groups on the East Berlin scene (...). Pankow (...) a dynamic band that combines the energy of the Clash with the innovation of the Talking Heads. (...) its lead singer André Herzberg"
THE NEW YORK TIMES
"eine Band wie PANKOW, (...) das vielleicht beste Beste und Kreativste (...), was DDR-Rockmusik hervorgebracht hat
Leipziger Volkszeitung
"Ihr Name stand für Poesie und Ironie, sie waren der Mythos einer ganzen Generation."
BILD
" Die Musiker PANKOWs gehör(t)en zu den Besten ihres Fachs, und Sänger André Herzberg (...) war ein Pendant zu Ex-DDR-Diseuse Nina Hagen: Genauso begabt, genauso herrlich verrückt und genauso unberechenbar.
(Olaf Leitner)
"einer der besten Rocksänger Deutschlands: André Herzberg. Die Stimme und das Herz einer Legende"
BILD
"André Herzberg (...) Sänger der DDR-Rockband Pankow hat ein Gespür für knackige Melodien und Ohrwurm-Refrains. (...) wirklich guten Rock: Da kreischt eine scharfe Slide-Gitarre, (...) und da krachen verzerrte Gitarren aus den Lautsprecherboxen."
Neue Zürcher Zeitung
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