Ute Freudenberg

21. Oktober 2016

Schwedt, UMB

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Silly

22. Oktober 2016

Neubrandenburg, Jahnsportforum

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Silly

29. Oktober 2016

Rostock, Stadthalle

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Musical Moments

04. November 2016

Neuenhagen, Bürgerhaus

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Ute Freudenberg

06. November 2016

Neubrandenburg, Konzertkirche

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Chris Norman & Band

18. November 2016

Neuruppin, Kulturkirche

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Chris Norman & Band

19. November 2016

Leipzig, Gewandhaus

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Chippendales

19. November 2016

Rostock, Stadthalle

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Renft

26. November 2016

Neuenhagen, Bürgerhaus

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Manfred Mann's Earth Band

02. Dezember 2016

Cottbus, Stadthalle

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Oliver Kalkofe & Dietmar Wischmeyer

14. Dezember 2016

Cottbus, Stadthalle

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Oliver Kalkofe & Dietmar Wischmeyer

15. Dezember 2016

Neuruppin, Kulturhaus

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Oliver Kalkofe & Dietmar Wischmeyer

16. Dezember 2016

Frankfurt/Oder, Messehalle 1

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Oliver Kalkofe & Dietmar Wischmeyer

17. Dezember 2016

Brandenburg a. d. Havel, Stahlplast

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Dr. Mark Benecke - Insekten auf Leichen

09. Januar 2017

Neuenhagen, Bürgerhaus

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Dr. Mark Benecke - Serienmord

10. Januar 2017

Neuenhagen, Bürgerhaus

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Dr. Mark Benecke - Fälle am Rande des Möglichen

11. Januar 2017

Neuenhagen, Bürgerhaus

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Oliver Welke & Dietmar Wischmeyer

11. Januar 2017

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CITY – Das Beste unplugged

CITY unplugged. Ein Programm, welches auch die leisen Töne von CITY berücksichtigt. Die schönsten Balladen aus nunmehr 40 Jahren Bandgeschichte und die größten Hits in neuen elektro-akkustischen Arrangements.

Es müssen nicht immer die großen Gesten sein, die das Herz berühren. CITY versteht es in diesem Programm auf Samtpfoten eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen und das Publikum zu verzaubern.

Für immer jung – 40 Jahre CITY
eine Betrachtung von Olaf Leitner (Januar 2012)

CITY – das ist ja nicht nur eine Band. Auch wenn es schon ausreichen würde bei einer Band wie dieser. CITY – das ist Kulturgeschichte.
Deutsche Kulturgeschichte. CITY hat drei Deutschlands erlebt und in seinen Songs abgebildet: Die DDR als Heimat, die BRD als Gastspielreiseland – und nun, friedlich und mit Nachdruck zusammengezimmert, die BRDDR. „Wir als Band betrachten uns immer als Spiegel der Gesellschaft oder der Umgebung, in der wir auftreten.“ Damals wie heute: „Wir haben immer versucht, die Themen aufzugreifen, die bewegen. Kleine Wahrheiten mussten wir in den Texten verstecken, wo zwischen den Zeilen lesbar wurde, was wir meinten“ sagt Toni Krahl.
CITY steht exemplarisch für jenen Teil der DDR-Rockmusik, der sich mühte, das Maß an Anpassung gering zu halten und über das Medium Text und Musik mit List, Mut und Intelligenz die bescheidenen Möglichkeiten der Wahrheitsfindung und -verbreitung zu nutzen. Toni Krahl war im Umgang mit der Obrigkeit bereits von leidvollen Erfahrungen geprägt. Im Spätsommer 1968 hatte er, naiv, aber mit Courage, „kleine stümperhaft gestaltete Flugblätter“ verteilt, auf denen er gegen den Einmarsch der Warschauer Pakt Staaten in die CSSR protestieren wollte. Er wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Ein Ereignis, das in der Gegenwart noch seinen Niederschlag findet: „Prager Frühling. Wut im Bauch. Sechzehn Wochen hinter Gittern. Das war ich“ singt er auf der neuen CD „Für immer jung“.
„Wir waren die geduldete Opposition, es gab da noch die ungeduldete und die verbotene. Wir saßen immer auf schmalem Grat, und da sitzen wir immer noch. Wir sind dem heutigen System genauso suspekt wie dem vorherigen, und wollen immer noch dasselbe erreichen wie früher. Aber irgendwie macht das Don-Quijote-Spiel auch Spaß. Ohne Gegenwind ist es langweilig!“
Ich bin sicher, dass auch die Rockmusik der DDR zum allmählichen Untergang der Republik beigetragen hat. Die getarnten Botschaften der Texte, aber auch die Vitalität und Kraft der Musik, eingespielt von großartigen Sängern und Instrumentalisten, hat der als „Kampfreserve der Partei“ missverstandenen Jugend Kraft und Selbstbewusstsein gegeben, um das Herumkommandiert–zu-werden einfach zu ignorieren. Die Leute von CITY waren Protagonisten der Szene. Und sie haben die Wende gemeistert, haben den zeitweiligen Stillstand durch Aktivitäten wie Gründung eines eigenen Plattenlabels überlebt, konnten sich in die neue Szene einfädeln und mit ansehen, wie viele der so umschwärmten Wessi-Bands an Glanz verloren.
Sie hielten durch ihre Lieder Erinnerungen wach und gaben damit den neuen Bundesbürgern ihre Identität wieder, die im Talmiglanz westlicher Attraktionen zu verblassen drohte.

Nach 4 Jahrzehnten sind CITY immer noch...

– eine echte, keine zugezogene oder eingemeindete Berliner Band, eine Band der längst gesamtdeutschen Hauptstadt.

– da bleiben ein gutes Dutzend Alben, mindestens doppelt so viele einprägsame Hits und ihre nachhaltige Präsenz auf der Bühne.

– CITY anno 2012 ist immer noch strikter, exzellenter Rock’n’Roll ohne Schleifchen und Swing-Bremsen.

Frontmann Toni Krahls Gesang hat dabei nichts von seiner ironischen Dimension eingebüßt, Fritz Puppels Gitarre liefert nach wie vor präzise Attacken gegen auf reinen Wohlklang getrimmte Ohren und Joro’s Bass- und Geigenspiel gibt der Band wie von Beginn an, das Besondere, das Unverwechselbare – Rockmusik mit einer Prise Balkan-Folk.
CITY im 40. Jubiläumsjahr spiegelt den unaufkündbaren Optimismus der Band wieder, denn wie heißt es in einem ihrer neuen Hits: „Es ist immer noch Sommer bis kommenden Mai“.


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